Man kann über die neue Dilbert-Seite sagen was man will, aber die Strips gehören immer noch zu den besten.
Erst den:
http://www.dilbert.com/2008-05-08/
Und dann den:
http://www.dilbert.com/2008-05-09/
Im Silberlicht des Mondes scheinen Geschichten wahr, die im goldenen Sonnenlicht nicht bestehen würden. Dieser Blog erzählt von den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der PR, Medien und der Werbung. Stephan Eichenseher ist Senior PR-Berater bei wbpr_ Kommunikation. Seine Schwerpunkte sind Corporate Communication, Innovationskommunikation und Online-Kommunikation.
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Freitag, 9. Mai 2008
Management by Hirnschmalz
Damian Sicking schreibt auf heise.de in einer gelungenen und sehr intelligenten Kolumne über eine neue Studie. Sie besagt: Entscheidungen machen Manager müde. Ich ärgere mich ein wenig, weil ich über diese Studie auch ein lustiges Stückchen geschrieben hätte und Herr Sicking mir zuvorgekommen ist.
Sei's drum, dann halt ernst.
Natürlich machen Entscheidungen müde. Oder besser, das Fällen von Entscheidungen macht müde. Weil Entscheidungen treffen immer heißt, aus Unsicherheit Sicherheit zu machen. Für die Firma, für die Mitarbeiter, für den Kunden.
Für jede der von Sicking aufgeführten Manager-Aufgaben (für Ziele zu sorgen, organisieren, Menschen entwickeln und fördern, kontrollieren, entscheiden) trifft zu: Aus einem ungeordneten Zustand macht die Entscheidung einen geordneten - und dazu braucht es Energie. Wir Bayern würden sagen: Hirnschmalz.
Die Un-delegierer
Entscheidungsmüdigkeit ist daher in vielen Unternehmen anzutreffen. Und eine besondere Art des Delegierens: Wenn Nicht-Entscheider Entscheidungen nicht treffen, müssen die Mitarbeiter aktiv werden. Ziele erarbeiten, Selbstorganisation, Selbstmotivation und Selbstkontrolle fordern den Mitarbeiter der Nicht-Chefs. Ob er dadurch auch gefördert wird?
Mitarbeiter müssen sich gegen diese Art des Un-Delegierens wehren, sonst geraten sie in eine Zwickmühle: Soll ich den Nicht-Chef durch Eigeninitiative stützen oder soll ich ihn auflaufen lassen - und dabei meinen Arbeitsplatz riskieren.
Der Un-deligierte muss auf die Führungskraft einwirken, auf die Team-Mitglieder und vielleicht sogar eine Management-Ebene höher ansetzen, um dieses Dilemma zu vermeiden. Dazu braucht es jede Menge müde machende Entscheidungen. Die Opfer der Nicht-Manager sind im besten Fall die besseren Manager. Man kann ihnen nur viel Hirnschmalz wünschen.
Sei's drum, dann halt ernst.
Natürlich machen Entscheidungen müde. Oder besser, das Fällen von Entscheidungen macht müde. Weil Entscheidungen treffen immer heißt, aus Unsicherheit Sicherheit zu machen. Für die Firma, für die Mitarbeiter, für den Kunden.
Für jede der von Sicking aufgeführten Manager-Aufgaben (für Ziele zu sorgen, organisieren, Menschen entwickeln und fördern, kontrollieren, entscheiden) trifft zu: Aus einem ungeordneten Zustand macht die Entscheidung einen geordneten - und dazu braucht es Energie. Wir Bayern würden sagen: Hirnschmalz.
Die Un-delegierer
Entscheidungsmüdigkeit ist daher in vielen Unternehmen anzutreffen. Und eine besondere Art des Delegierens: Wenn Nicht-Entscheider Entscheidungen nicht treffen, müssen die Mitarbeiter aktiv werden. Ziele erarbeiten, Selbstorganisation, Selbstmotivation und Selbstkontrolle fordern den Mitarbeiter der Nicht-Chefs. Ob er dadurch auch gefördert wird?
Mitarbeiter müssen sich gegen diese Art des Un-Delegierens wehren, sonst geraten sie in eine Zwickmühle: Soll ich den Nicht-Chef durch Eigeninitiative stützen oder soll ich ihn auflaufen lassen - und dabei meinen Arbeitsplatz riskieren.
Der Un-deligierte muss auf die Führungskraft einwirken, auf die Team-Mitglieder und vielleicht sogar eine Management-Ebene höher ansetzen, um dieses Dilemma zu vermeiden. Dazu braucht es jede Menge müde machende Entscheidungen. Die Opfer der Nicht-Manager sind im besten Fall die besseren Manager. Man kann ihnen nur viel Hirnschmalz wünschen.
Freitag, 18. April 2008
Update: Dilbert 2.0
Wir lernen täglich. Ich lerne auch täglich. Muss ja sein, wenn man die Karriereleiter erfolgreich nach oben klettern will. Dazu lese ich Blogs. Jede Menge. Viel lieber aber lese ich Dilbert und verfolge die Abenteuer des typischen Angestellten, seines Chefs und seiner Kollegen. Wäre ich Dilbert, würde ich sagen, dass dieser Comic die einzige Managementschulung ist, die ich je erhalten habe.
Die Website http://www.dilbert.com/ ist jetzt gründlich überarbeitet. Sehr webzwonullig, sehr bunt und sehr animiert ist sie geworden. Ich muss mich erst dran gewöhnen und ich weiß nicht, ob der Comic in Farbe gewinnt.
Interessant finde ich die Mashups. Dilbert Strips zum selbst betexten. Wieso ich aber durch die komplette Registrierung muss, um einen Strip zu gestalten, leuchtet mir nicht ein. Besonders ärgerlich ist, dass der selbst gemachte Strip bei der Registrierung verloren geht. Und nun hat die Seite auch noch technische Probleme: Sie kennt mich gar nicht mehr. Hoffentlich sind das alles nur Kinderkrankheiten. Sonst hätte ich gern den Dilbert 1.0 wieder.
Update: Die Seite läuft jetzt stabil.
Die Website http://www.dilbert.com/ ist jetzt gründlich überarbeitet. Sehr webzwonullig, sehr bunt und sehr animiert ist sie geworden. Ich muss mich erst dran gewöhnen und ich weiß nicht, ob der Comic in Farbe gewinnt.
Interessant finde ich die Mashups. Dilbert Strips zum selbst betexten. Wieso ich aber durch die komplette Registrierung muss, um einen Strip zu gestalten, leuchtet mir nicht ein. Besonders ärgerlich ist, dass der selbst gemachte Strip bei der Registrierung verloren geht. Und nun hat die Seite auch noch technische Probleme: Sie kennt mich gar nicht mehr. Hoffentlich sind das alles nur Kinderkrankheiten. Sonst hätte ich gern den Dilbert 1.0 wieder.
Update: Die Seite läuft jetzt stabil.
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