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Freitag, 19. Dezember 2008

Nichts ist so wichtig

Das Internet wird immer wichtiger. Wichtiger als alles andere, wenn man den zahlreichen Studien glaubt, die zu diesem Thema veröffentlicht werden. Heute zum Beispiel sagt Yahoo!, dass das Internet wichtiger als Essen ist. Wenn man genauer hinschaut, stellt man fest, dass das Internet den Menschen nur wichtiger ist als warme Mahlzeiten und wenn man ganz genau hinschaut, sieht man, dass die Menschen nur häufiger im Internet sind als sie warm essen. Ich bin den ganzen Tag im Internet und habe nur 2-3 warme Mahlzeiten am Tag. Trotzdem würde ich sagen, das diese mir wichtiger sind.
Das Internet ist laut diverser Studien auch wichtiger als: Der Partner, Sex (interessante Differenzierung), Körperhygiene, Fernsehen und Fischstäbchen.
Ich fahre über Weihnachten zu meinen Eltern in die Oberpfalz, wo es kein Internet gibt und der Blackberry streikt. Ich werde die ganze Zeit warme Mahlzeiten zu mir nehmen und mich um Partner, Sex (geht bei mir in einem), Körperhygiene, Fernsehen und Fischstäbchen kümmern. All die Dinge, die vor lauter Arbeit auf der Strecke bleiben.
Fröhliche Weihnachten.

Montag, 7. Juli 2008

So große Haufen

Gerade habe ich bei der Bewegtbildstudie der Uni Leipzig mitgemacht.
Im hinteren Teil kam die Frage: "Mit was lässt sich die Wirklichkeit/Realität eher abbilden? Video oder Text?" Na, kommt halt drauf an, man könnte könnte auch die Wahrheit abbilden, wenn's nicht zu viel verlangt ist.
Musste sofort an Funny van Dannen denken:
Sie sagen für das Glück ist es nie zu spät
Es wartet zwischen Wirklichkeit und Realität
Das Geld liegt auf der Straße, so große Haufen
Aber am besten ist immer noch
Saufen, saufen, saufen.

Dienstag, 24. Juni 2008

Vorliegende Studie vom BR

Der Bayerische Rundfunk ist heute mächtig stolz, weil ihm, nur ihm, eine Studie vom Minister für Wirtschaft und Weißwurst, Michael Glos, vorliegt. Also, wahrscheinlich ist die Studie nicht wirklich vom Glos, weil der für sowas ja gar keine Zeit hat. Statt dessen hat er mit der Studie irgendein sündteures Institut beauftragt. Oder er hat das gleich seine PR-Agentur machen lassen, weil dann hören sich die Ergebnisse immer viel besser an.
Apropos Ergebnisse. Die stehen ja unverständlicherweise oft im Mittelpunkt von Studien. Man könnte fast sagen, Studien sind oft sehr ergebnisorientiert. Das ist die Studie aus Glos'schem Hause auch. Diese Studie, die übrigens dem Bayerischen Rundfunk vorliegt, hat zum Ergebnis, dass Fachkräfte auswandern, weil sie im Ausland bessere Chancen sehen - das berichtet zumindest der BR, dem die Studie vorliegt. Das wirft folgende Fragen auf:
  • Würden die Fachkräfte auch abwandern, wenn sie im Ausland schlechtere Chancen sehen würden? Was würde das über deutsche Fachkräfte aussagen?
  • Was, außer bessere Chancen, könnte Fachkräfte noch ins Ausland locken? Die Toiletten von Tokio? Die politische Freiheit in China? Das ausländerfreundliche Klima in Österreich?
  • Liegt die Studie wirklich nur vor oder hat jemand beim BR oder im Wirtschaftsministerium oder irgendwer die Studie auch gelesen?
  • Hatte ich schon erwähnt, dass die Studie dem Bayerischen Rundfunk vorliegt?

Dienstag, 29. April 2008

Stromdown in der Firma


Stromausfall! München, 12.20 Uhr, der Strom steht. Er fließt nicht mehr durch unsere wunderbaren Fileserver und Exchange Dinger, aber das Internet geht. Time for a blog.
  • Wir haben den Stromausfall produktiv für ein schnelles Teamkicker genutzt. Mit verschärften Spießer-Regeln (ohne Drehen). Ausgerechnet, wenn ich einmal nicht bolze, bricht mir ein Mittelfeld-Spieler ab. Das Spiel wurde beim Stand von 8:6 für uns abgebrochen.
  • Eine sehr gute Studie zur Community-Bevölkerung ist online. Danke an Universal McCann.