Habe heute mit Uwe Knaus, Projektleiter des Daimler-Blogs, gesocialwebbreakfasted. Wobei der Wortstamm "fasten" angesichts des dünnen Frühstücksangebots in der Lounge 2 schon passt. Um so nahrhafter war der Vortrag. Uwe gab einen lockeren Einblick in einen Blog, den man nun lieben mag oder nicht, der aber in Deutschland immer noch einzigartig ist.
Dass der Blog eigentlich ohne strategische Zielvorgaben gestartet sei, mag man den Schwaben kaum glauben. Dass er aber, vielleicht gerade deshalb, ein wichtiges Element für das Employer Branding geworden ist, nehme ich Uwe gerne ab. Transparenz und Glaubwürdigkeit gibt Uwe als Leitlinien an und damit liegt er ganz auf der Schiene der Employer Brander.
Wie die Blog-Strategie bei Daimler weiter aussieht, darüber hat Uwe nur Andeutungen gemacht, auch wenn Klaus Eck das sicher gerne rausgekitzelt hätte. Ich habe mitgenommen, dass noch mehrere Blog-Kinder bei Daimler dazukommen könnten.
Im Silberlicht des Mondes scheinen Geschichten wahr, die im goldenen Sonnenlicht nicht bestehen würden. Dieser Blog erzählt von den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der PR, Medien und der Werbung. Stephan Eichenseher ist Senior PR-Berater bei wbpr_ Kommunikation. Seine Schwerpunkte sind Corporate Communication, Innovationskommunikation und Online-Kommunikation.
Mittwoch, 15. Oktober 2008
Montag, 13. Oktober 2008
Lob den Parisern
Sie fühlt sich komisch an, die Bankenwerbung im Fernsehen. Wie sie da die kostenlosen Girokonten anpreisen und ich nicht so genau weiß, ob sie das nicht mit meinen Steuergeldern subventionieren. Wie sie sich seriös geben und dabei im Hintergrund den Bach runter gehen. Wie sie den Wetterbericht sponsern und dabei das eigene Risikomanagement nicht im Griff haben.
Vor allem aber: Wie sie zu Beratungsgesprächen einladen und dabei inmitten der Krise kommunikativ abtauchen. Alle. Keine einzige meiner Banken hatte es bis jetzt für nötig befunden, mit mir zu sprechen. Keine wollte mir versichern, dass es sie auch Morgen noch gibt, oder dass es sie zumindest heute noch gibt. Keine hat mir erklärt, wie die Lage ist und welche Maßnahmen sie ergriffen hat.
Jetzt, nach zwei Wochen im Kommunikationsnirvana, hat sich endlich Cortal Consors bei mir gemeldet. Und erklärt mir alles, was ich wissen muss. Lob den Parisern und Schande der Deutschen Bankenlandschaft.
Vor allem aber: Wie sie zu Beratungsgesprächen einladen und dabei inmitten der Krise kommunikativ abtauchen. Alle. Keine einzige meiner Banken hatte es bis jetzt für nötig befunden, mit mir zu sprechen. Keine wollte mir versichern, dass es sie auch Morgen noch gibt, oder dass es sie zumindest heute noch gibt. Keine hat mir erklärt, wie die Lage ist und welche Maßnahmen sie ergriffen hat.
Jetzt, nach zwei Wochen im Kommunikationsnirvana, hat sich endlich Cortal Consors bei mir gemeldet. Und erklärt mir alles, was ich wissen muss. Lob den Parisern und Schande der Deutschen Bankenlandschaft.
Samstag, 11. Oktober 2008
Ausverkauft
Wer online nette Menschen kennen lernen will, hat es nicht leicht. Die Konkurrenz ist so groß, dass zum Beispiel bei tchibo.de alle Exemplare des Menschen schon vergriffen sind, wie das Bild beweist.Kleiner Trost: In den Tchibo Filialen waren am Samstag tatsächlich wieder mehr als genug Menschen vorhanden.
Freitag, 10. Oktober 2008
I feel like a millionaire.
Wenn der Bayerische Rundfunk über die politischen Verhältnisse im Nachbarland Österreich berichtet, greift er dabei besonders gern auf Kabarettisten zurück. Das ist allemal unterhaltsamer, als den Vertretern der rot-weiß-roten politischen Klasse zuzuhören - und wahrscheinlich ist es auch erhellender. Es sagt viel über ein Land aus, wenn die Satiriker zu Botschaftern werden.
Gar nicht viel sagen lässt sich dagegen über die Plakatierung zu Münchener Millionärsmesse. Ist angesichts dieses Key Visuals das Millionärwerden eigentlich noch reizvoll? Mutiert der Partner zum geschmacklosen Neureichen sobald man Millionär ist? Sieht man am Ende selber so aus wie eine Disko-Schönheit aus den 80er Jahren? Wer will da noch Tellerwäscher werden?
Aus Werbersicht viel wichtiger: Wieviele Millionäre fahren auf dem Mittleren Ring, damit sich diese üble Plakatierung lohnt? Es geht aber gar nicht um Millionäre als Besucher. Sie und ihr Fluidum sind nur die Ausstellungsstücke, so wie es die Autos auf der Automesse sind.
Für 35 Euro kommt jeder rein, auch Tellerwäscher, sogar in Jeans, solange sie nicht zerrissen sind, wie der Veranstalter betont.
Gar nicht viel sagen lässt sich dagegen über die Plakatierung zu Münchener Millionärsmesse. Ist angesichts dieses Key Visuals das Millionärwerden eigentlich noch reizvoll? Mutiert der Partner zum geschmacklosen Neureichen sobald man Millionär ist? Sieht man am Ende selber so aus wie eine Disko-Schönheit aus den 80er Jahren? Wer will da noch Tellerwäscher werden?
Aus Werbersicht viel wichtiger: Wieviele Millionäre fahren auf dem Mittleren Ring, damit sich diese üble Plakatierung lohnt? Es geht aber gar nicht um Millionäre als Besucher. Sie und ihr Fluidum sind nur die Ausstellungsstücke, so wie es die Autos auf der Automesse sind.
Für 35 Euro kommt jeder rein, auch Tellerwäscher, sogar in Jeans, solange sie nicht zerrissen sind, wie der Veranstalter betont.
Donnerstag, 25. September 2008
Oktoberfest gleichgeschaltet.
Zwei Redaktionen, ein Gedanke. Die Werber&Verkäufer aus München und die Bild München waren anscheinend gemeinsam auf der Wiesn. Das Ergebnis: Hendl-Test hier und Hendl-Test hier.
Für den PR-ler sind beides Pflichtblätter, daher werden sich heute einige fragen, ob sie nach dem gestrigen Wiesnbesuch doppelt sehen. Prost.
Für den PR-ler sind beides Pflichtblätter, daher werden sich heute einige fragen, ob sie nach dem gestrigen Wiesnbesuch doppelt sehen. Prost.
Donnerstag, 18. September 2008
Alles liegt ganz nahe zusammen - in Hessen
Ich kenne Frankfurt. Ich habe sogar Verwandtschaft dort. Ab und zu bin ich auch dienstlich in Frankfurt und wundere mich, dass der Besucher Frankfurts von Hauptbahnhof aus erst durch das Schmuddelviertel muss bis er zur Oper kommt und danach zur Hochfinanz. In Frankfurt liegt alles nah beieinander.
Anscheinend liegen auch die Intelligenzquotienten von schimmligen Brot und der Hessen-SPD ganz nahe beieinander. Da lässt der bisher vollkommen unbedeutende Sender ffn einen Fake-Münte mit der echten Ypsilanti telefonieren. Die fällt wohl neun Minuten drauf rein, wovon 1,5 Minuten ständig auf YouTube auftauchen. Und nicht mehr wegzubekommen sind. Dumm gelaufen für die SPD.
Was kann man da tun? Man könnte es auf sich beruhen lassen. Man könnte darüber lachen und sagen, dass der Fake-Münte echter geklungen hat als der Real-Münte. Schließlich hat Ypsilanti sich wacker gehalten und nicht blamiert. Weil aber alles so nahe zusammen liegt, tut die Hessen-SPD das ihr Naheliegendste und zeigt jetzt den Sender an!
Jawohl, so dumm wie die reagieren werden sie wahrscheinlich bald regieren in Hessen. Das liegt ja nahe.
Anscheinend liegen auch die Intelligenzquotienten von schimmligen Brot und der Hessen-SPD ganz nahe beieinander. Da lässt der bisher vollkommen unbedeutende Sender ffn einen Fake-Münte mit der echten Ypsilanti telefonieren. Die fällt wohl neun Minuten drauf rein, wovon 1,5 Minuten ständig auf YouTube auftauchen. Und nicht mehr wegzubekommen sind. Dumm gelaufen für die SPD.
Was kann man da tun? Man könnte es auf sich beruhen lassen. Man könnte darüber lachen und sagen, dass der Fake-Münte echter geklungen hat als der Real-Münte. Schließlich hat Ypsilanti sich wacker gehalten und nicht blamiert. Weil aber alles so nahe zusammen liegt, tut die Hessen-SPD das ihr Naheliegendste und zeigt jetzt den Sender an!
Jawohl, so dumm wie die reagieren werden sie wahrscheinlich bald regieren in Hessen. Das liegt ja nahe.
Freitag, 5. September 2008
Handwerklich gut gemacht
Die heutige Bild präsentiert den neuen Leserbeirat. Und alle Beiräte dürfen sagen, warum sie Bild so toll finden.
Auch Prof. Dr. H. P. Nast, Chefarzt aus Offenbach, das, wie Bild richtig vermerkt, in Hessen liegt. Dr. Nast meint, das Seite-1-Girl ist nichts für ihn, den Rest fände er aber handwerklich gut gemacht. Was hieße, dass das Seite-1-Girl handwerklich nicht so gut gemacht ist. Bei den Brust-Konstruktionen mancher Seite-1-Opfer komme ich zu dem gleichen Schluss.
Auch Prof. Dr. H. P. Nast, Chefarzt aus Offenbach, das, wie Bild richtig vermerkt, in Hessen liegt. Dr. Nast meint, das Seite-1-Girl ist nichts für ihn, den Rest fände er aber handwerklich gut gemacht. Was hieße, dass das Seite-1-Girl handwerklich nicht so gut gemacht ist. Bei den Brust-Konstruktionen mancher Seite-1-Opfer komme ich zu dem gleichen Schluss.
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