In den Supermärkten können wir uns vor EM-Produkten gar nicht mehr retten und auch die hinterletzte Krankenkasse macht inzwischen Werbung zur EM.
Das Wiesbadener Unternehmen UGW hat Kunden gefragt, welche Unternehmen mit der EM werben oder Sponsor sind. Auf Platz Eins liegt der Nicht-Sponsor Ferrero. Danach kommen Sponsoren und Nicht-Sponsoren wie die Telekom oder REWE in wilder Reihe.
Fakt ist: Für die Werbewirkung ist Sponsoring ohne Bedeutung. In der Kundenwahrnehmung verwischt das Bild, was bei diesem Werbedruck kein Wunder ist.
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Im Silberlicht des Mondes scheinen Geschichten wahr, die im goldenen Sonnenlicht nicht bestehen würden. Dieser Blog erzählt von den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten der PR, Medien und der Werbung. Stephan Eichenseher ist Senior PR-Berater bei wbpr_ Kommunikation. Seine Schwerpunkte sind Corporate Communication, Innovationskommunikation und Online-Kommunikation.
Freitag, 6. Juni 2008
Donnerstag, 5. Juni 2008
Künstliche Aufregung
Wollen wir nochmal zusammenfassen:
Die dem Springer Verlag gehörende, polnische Zeitung "Fakt" legt kurz vor dem EM-Spiel Deutschland-Polen mit einer dümmlichen Fotomontage vor.
Die ebenfalls dem Springer Verlag gehörende, deutsche Zeitung "Bild" regt sich furchtbar drüber auf.
Jetzt legen ein paar dümmliche, polnische Blätter nach und ein paar UEFA-Funktionäre regen sich publikumsfreundlicherweise auch auf. Soviel, dass sich gleich noch der polnische Botschafter drüber aufregen und alle anderen abregen muss.
Vielleicht schlagen sich jetzt ein paar Fans die Köpfe ein, aber das dient den beiden Springer-Blättern dann wiederum als Auflagen-Futter. Zumindest die deutsche Bild kann's brauchen.
Die dem Springer Verlag gehörende, polnische Zeitung "Fakt" legt kurz vor dem EM-Spiel Deutschland-Polen mit einer dümmlichen Fotomontage vor.
Die ebenfalls dem Springer Verlag gehörende, deutsche Zeitung "Bild" regt sich furchtbar drüber auf.
Jetzt legen ein paar dümmliche, polnische Blätter nach und ein paar UEFA-Funktionäre regen sich publikumsfreundlicherweise auch auf. Soviel, dass sich gleich noch der polnische Botschafter drüber aufregen und alle anderen abregen muss.
Vielleicht schlagen sich jetzt ein paar Fans die Köpfe ein, aber das dient den beiden Springer-Blättern dann wiederum als Auflagen-Futter. Zumindest die deutsche Bild kann's brauchen.
Dienstag, 3. Juni 2008
Schlecht eingeschenkt: Haribo halbe Cola
Der Kunde als Fan
Heute eine sehr schöne Kolumne in der FTD. Wenn PR-Strategen (gemeint sind eher Marketing-Fuzzies) den Kunden zum Fan machen wollen.
Eigentlich könnte man sich ja fragen, wie viel Schmerzensgeld der FC Bayern für das T auf der Brust seiner Spieler erhält, jetzt wo das T nur noch der zweite Buchstabe in "Stasi" ist.
Dazu soll sich heute noch ein PR-Berater in der B2-Radiowelt äußern. Sobald der Podcast online ist, gibt es hier das Update dazu.
Eigentlich könnte man sich ja fragen, wie viel Schmerzensgeld der FC Bayern für das T auf der Brust seiner Spieler erhält, jetzt wo das T nur noch der zweite Buchstabe in "Stasi" ist.
Dazu soll sich heute noch ein PR-Berater in der B2-Radiowelt äußern. Sobald der Podcast online ist, gibt es hier das Update dazu.
Great Pockets
Nokia hat für sein N95 eine wunderbare Website aufgestellt: http://www.greatpockets.com/.
Großartig, liebevoll gemacht. Ich schätze mal, dass sich diese Kampagne geschwind wie der Wind in den Marketing Medien und Blogs verbereiten wird. Und zu Recht.
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Großartig, liebevoll gemacht. Ich schätze mal, dass sich diese Kampagne geschwind wie der Wind in den Marketing Medien und Blogs verbereiten wird. Und zu Recht.
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Montag, 2. Juni 2008
Aus Angies Schatzkästchen
Thomas Steinfeld hat in der SZ vom 27.Mai eine sehr intelligente Rezension über Jutta Limbachs neues Buch "Hat Deutsch eine Zukunft" geschrieben. Seine These: Die deutsche Sprache wird nicht vom Englischen bedroht, sondern viel mehr von der Sprachunfertigkeit der sprechenden Personen.
Steinfeld macht im öffentlichen Diskurs eine Bürokratensprache aus, spricht dabei von einem "sprachlichen Bankert, dessen Eltern eine Brandschutzverordnung und ein Fremdwörterbuch gewesen sein müssen". Schön formuliert.
Schade, dass er ausgerechnet Josef Ackermann als Beispiel bringt, dessen Aussagen von einem hysterischen Markt und unzähligen Anlegerschutzgesetzen diktiert werden.
Hier zwei aktuelle Beispiele aus dem Sprachschatz unserer First Lady:
Dass der Journalismus diese Floskelhaftigkeit weiter in die öffentliche Debatte trägt, steht auf einem anderen Blatt, das Steinfeld nicht bespricht.
Steinfeld macht im öffentlichen Diskurs eine Bürokratensprache aus, spricht dabei von einem "sprachlichen Bankert, dessen Eltern eine Brandschutzverordnung und ein Fremdwörterbuch gewesen sein müssen". Schön formuliert.
Schade, dass er ausgerechnet Josef Ackermann als Beispiel bringt, dessen Aussagen von einem hysterischen Markt und unzähligen Anlegerschutzgesetzen diktiert werden.
Hier zwei aktuelle Beispiele aus dem Sprachschatz unserer First Lady:
"Wir dürfen die Gesellschaft nicht in Gruppen portionieren und gegeneinander
ausspielen. Wir kommen ohne die vielen Leistungsträger nicht aus und dürfen es
ihnen im Interesse von Wachstum und mehr Arbeit nicht schwer machen.""Wir müssen uns mit aller Kraft dafür einsetzen, die Lebensgrundlagen der gesamten Erde langfristig zu bewahren."
Dass der Journalismus diese Floskelhaftigkeit weiter in die öffentliche Debatte trägt, steht auf einem anderen Blatt, das Steinfeld nicht bespricht.
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